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SUMMARY:Ost und West - Die ewige Kluft?
DESCRIPTION:Fotocredits: Appolonia Teressa Bitzam\, Ema Bednarž\, Mardiana Sani\, Stella Kager\, Ali el Baya\nDas Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm und das Donauschwäbische Zentralmuseum präsentieren: Podiumsdiskussion über die Spaltung von Ost und West \nErst seit dem 19. Jahrhundert wird\, mit der zunehmenden Mobilität auf dem Wasser\, die Donau als Ganzes betrachtet. Bis dahin wurde sie als obere (westliche) und untere (östliche) Donau wahrgenommen. In der Antike trug der Fluss sogar unterschiedliche Namen: Danubius und Ister. \nHeute sind alle geografischen Hindernisse überwunden und das Bedürfnis nach Verbindung wächst. Trotzdem wird die Beziehung zwischen den Donauländern und ihren Bewohnern immer noch von der Kluft zwischen „Ost“ und „West“ geprägt. Eine Kluft\, die die globale politische Spaltung widerspiegelt. Insbesondere eine der grundlegenden Erfahrungen der Gegenwart: das Fremdsein … \nWer spaltet wen? Und warum? Was kann getan werden? Wie erleben Schriftsteller*innen und Übersetzer*innen\, deren Auftrag es ist\, Verbindungen und Annäherungen zu schaffen\, diese Kluft? \nInsbesondere wird auf das Buch „Europas geteilter Himmel. Warum der Westen den Osten nicht versteht“ von Norbert Mappes-Niediek verwiesen\, dessen Übersetzung aus dem Deutschen dieses Jahr in Bosnien und Herzegowina und in Serbien erscheint. \nMit Alida Bremer (Moderation)\, Norbert Mappes-Niediek\, Dana Grigorcea\, Barbi Markovic und Bojan Savic Ostojic
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SUMMARY:Poesie als Rebellion
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm\, der Ulmer Lyriksommer\, das Museum Ulm und die kunsthalle weishaupt präsentieren: Katalin Ladik: Klangpoesie-Performance mit Gespräch \nEine der herausragenden Stimmen (Ost-)Europas – die Poetin und Künstlerin Katalin Ladik – ist zum ersten Mal zu Gast in Ulm! \nKatalin Ladik wuchs zweisprachig – Ungarisch und Serbisch – im multikulturellen Novi Sad in Jugoslawien auf. Der Status der Frau in der sozialistischen Gesellschaft\, Mythologie als solche\, sowie die internationalen Praktiken der Neo-Avantgarde waren ihre Ausgangspunkte für ein Gesamtwerk\, das an der Schnittstelle von Poesie\, visueller Kunst\, Klangkunst und Bewegung entstand. Radikal\, provokativ und innovativ brach Ladik die Tabus des Sozialismus\, hinterfragte und forderte die Grenzen der Genres heraus und erweiterte ständig das Feld der (Ausdrucks-)Freiheit. Ihr Opus umfasst geschriebene Gedichte\, Laut- und visuelle Gedichte\, Collagen\, Konzept-Fotografie\, Schallplatten\, Performances und Happenings. \nIhre eigene Stimme und ihr Körper sind ihre wichtigsten Mittel und Instrumente. Katalin Ladiks Performances\, die sie seit den siebziger Jahren bis heute gibt\, nehmen einen besonderen Platz in der Weltgeschichte der Performancekunst ein. \nLadiks Retrospektive Ausstellung „Oooooooo-pus“ befindet sich derzeit auf einer Europatournee. \nSeit 1992 lebt Katalin Ladik in Budapest. \nBegrüßung: Dr. Stefanie Dathe \nModeration: Christiane Wachsmann \nÜbersetzung aus dem Ungarischen: Esther Siegmund-Heineke \nBitte seien Sie rechtzeitig am Veranstaltungsort\, da die Besucherzahl auf 45 Personen begrenzt ist. \nDas Programm wurde mit Unterstützung des Petőfi-Literaturfonds\, Budapest\, und der Baden-Württemberg Stiftung realisiert. \nIn Kooperation mit dem Liszt Institut Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart und mit freundlicher Unterstützung der Péter Horváth Stiftung \n  \n     \n 
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SUMMARY:Literarischer Absacker - Wohin die Flüsse führen
DESCRIPTION:Autorinnen & Autoren aus Ulm und Umgebung lesen aus eigenen Werken \nZum Ausklang des Donautages gibt es wieder die altbewährten Absackerlesungen in Kooperation mit dem Künstlerhaus Ulm. Autorinnen und Autoren aus Ulm und Umgebung lesen an fünf Abenden eine halbe Stunde aus ihren eigenen Werken. Zeitflucht-Zuflucht-Zukunft werden Thema sein und natürlich die Donau und ihr Wasser. Nach den Lesungen klingen die Abende noch bei gemütlicher Absacker-Atmosphäre aus. \nSilke Knäpper liest aus ihrem Roman „Im November blüht kein Raps“\nHanne und Ruben begegnen sich auf dem Notting Hill Carnival in London. Sie verbringen den Abend miteinander und den folgenden Morgen an der Themse. Er erzählt ihr von seiner Jugend in Sarajewo. Es hätte auch eine Jugend in London sein können. Wäre er damals nur bei seinem englischen Vater geblieben und nicht mit seiner Mutter nach Bosnien zurückgekehrt\, als das Heimweh sie quälte. Dann wäre ihm der Krieg erspart geblieben.\n„Eigentlich\, sagte er\, sind wir doch alle eins. Er schaute gedankenverloren auf den Fluss. Durch Sarajewo fließt die Miljacka\, sagte er\, früher sei er mit seiner Mutter oft an ihrem Ufer entlanggegangen. Als kleiner Junge habe er sich immer gefragt\, wo all die Flüsse hinführten. Die Miljacka zum Beispiel\, sagte er\, die fließt in die Bosna\, und die Bosna in die Donau\, und die Donau ins Schwarze Meer.“ \nSilke Knäpper\nGeboren 1967 in Ulm\, studierte Germanistik\, Romanistik und Anglistik in Wien\, Freiburg\, Paris und Köln. Lehrtätigkeiten im In- und Ausland\, u.a. an der Arts Educational School in London. Im Verlag Klöpfer &Meyer erschienen die drei Romane Im November blüht kein Raps\, Hofkind und Das Lieben der Anderen; bei KaWe8 die Erzählung Egal\, wo man aufwacht. Silke Knäpper ist Mitglied im PEN Deutschland\, im VS Baden-Württemberg und in der Meersburger Autorenrunde. 2022/2023 war sie die Co-Leitung des Literarischen Forums Oberschwaben in Wangen im Allgäu.
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