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SUMMARY:Lesung: karpatenflecken. donauwellen.
DESCRIPTION:Teil des Programms zum Kunstprojekt „Geheimnisvoll“  \nEine Lesung von und mit Thomas Perle \nDrei Frauen aus drei verschiedenen Generationen werden über politische\, geographische und sprachliche Grenzen hinweg durch die Geschichte getrieben. Eine europäische Familiengeschichte über die ersten Kolonisten in den Waldkarpaten\, über die Weltkriege\, Flucht und Vertreibung und die Hoffnung auf ein neues Leben im Westen. Die Donau fließt seit Jahrtausenden dahin und beobachtet uns Menschen. Von Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer schaut die Flüssin. Sinniert\, sie kommentiert\, was wir an ihren Ufern\, in ihren Fluten treiben. \nWas verbindet ein fast eintausend Jahre altes Nonnenkloster mit einem Jugendstilpalast von 1909? Beide gehörten zu den mysteriösen Orten\, die im Projekt „Geheimnisvoll“ vorgestellt\, in einer künstlerischen Performance bearbeitet und so der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden. Welche Geheimnisse die alte Fleischhauerei in Ebensee und die Tunnel von Peterwardein bargen\, erfahren die Besucher im Themenzelt. Zwischen 2022 und 2024 entstand ein internationales Kunstprojekt\, bei dem KünstlerInnen und Jugendliche aus fünf Städten des Donauraums – darunter vier Kulturhauptstädte Europas – zusammengearbeitet haben. Das Projekt „Mysterious“ griff dabei bewusst auf neue Methoden und Formate wie Co-Creation zurück. Die Ergebnisse der temporären Künstlertreffen in den europäischen Kulturhauptstädten des Donauraums– in Novi Sad (RS)\, Veszprém (HU)\, Timișoara (RO) und Bad Ischl (AT) werden auf dem Donaufest präsentiert. \nIn den Projektwochen haben junge KünstlerInnen aller Kunstdisziplinen gemeinsam mit einheimischen Jugendlichen besonders attraktive\, aber wenig bekannte\, vergessene oder schwer zugängliche Orte erkundet und gemeinsam in einer künstlerischen Performance bearbeitet. Gesucht und gefunden wurden dabei besondere Orte mit ihren verborgenen Geschichten\, Legenden oder historischen Ereignissen. Im Themenzelt werden sowohl die einzelnen Orte wie das Tunnelsystem von Peterwardein in Novi Sad\, der Stefania-Palast in Temeswar\, die Margareten-Ruine in Veszprém oder die alte Fleischhauerei in Ebensee vorgestellt. Die anwesenden Künstler kommen mit den BesucherInnen ins Gespräch und berichten über ihre Erfahrungen im Projekt. \nKooperationspartner: Kulturreferentin für den Donauraum am DZM\, Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gGmbH\, Baden-Württemberg Stiftung\, Ministerium für Wissenschaft\, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
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LOCATION:Themenzelt Europäische Geschichte\, Donauufer\, Ulm\, 89073\, Deutschland
CATEGORIES:Begegnungsprojekt,Kunst,Literatur,Österreich,Rumänien,Serbien,Ungarn
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SUMMARY:Die nicht sterben
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm und Kultur auf Stufen präsentieren: Die nicht sterben – Lesung & Gespräch mit Dana Grigorcea \nJa\, mutig sind die Menschen nur mit den Schwachen\, den Mächtigen aber setzen sie nichts entgegen. Ist das gerecht?“ (Die nicht sterben\, Seite 177) \nB. ist ein Ort in den Bergen\, an der Grenze zu Transsilvanien. Ein Kurort\, der schon bessere Zeiten gesehen hat\, damals\, in der Ära der Diktatur Ceausescus. Inzwischen ist der Kommunismus Vergangenheit und postkommunistische Schwermut hat sich breit gemacht. Die Menschen\, die noch geblieben sind\, versuchen die Vergangenheit zu vergessen\, während sie ihr nachweinen und sind gern bereit aus den Verlockungen des westlichen Kapitalismus Profit zu schlagen. \nB. ist auch der Ort\, an dem eine junge Bukarester Malerin zurückkehrt\, nachdem sie ihr Kunststudium in Paris abgeschlossen hat. Der Ferienort ihrer Kindheit\, in dem sie mit ihrer Familie unbeschwerte Sommerfrische-Zeiten erlebt hat in der erst enteigneten\, dann wieder zurückerstatteten Villa. Inzwischen ist B. der Malerin fremd geworden. Ihr fällt die Armut und Hoffnungslosigkeit auf. Vetternwirtschaft\, Korruption und Betrug sind immer noch an der Tagesordnung.  Sie müsste nicht bleiben\, doch da entdeckt sie eine geschändete Leiche in der Familiengruft. Neben dem Grab von Vlad dem Pfähler\, einem Vorfahr\, dessen Blut auch in ihren Adern fließt und dem sie nach und nach auf vampireske Weise verfällt.  Sie will die Geschichte des grausamen Fürsten erzählen. Erinnerung und Zeiten geraten durcheinander und sie befürchtet\, dass sie die Reihenfolge der Geschehnisse verwechseln könnte\, aber dann wird klar: „dass jegliche Reihenfolge einen Sinn ergibt\, da es nicht um Ursache und Wirkung geht\, sondern nur um eines: Schicksal.“ Mit ungeheurer Sprachkraft überzeugen in Dana Grigorceas Roman „Die nicht sterben“ dokumentarische Passagen\, Mythos\, Fantasie\, Ironie und eine pointierte Gesellschaftsanalyse. \nGelesen wird in mehreren Sprachen. \nDana Grigorcea\, geboren 1979 in Bukarest\, studierte Deutsche und Niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel. 2015 wurde sie beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Nach Jahren in Deutschland und Österreich lebt sie mit Mann und Kindern in Zürich.\nhttps://www.grigorcea.ch/ \n 
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SUMMARY:Literarischer Absacker - Lebensstrom
DESCRIPTION:Autorinnen & Autoren aus Ulm und Umgebung lesen aus eigenen Werken \nZum Ausklang des Donautages gibt es wieder die altbewährten Absackerlesungen in Kooperation mit dem Künstlerhaus Ulm. Autorinnen und Autoren aus Ulm und Umgebung lesen an fünf Abenden eine halbe Stunde aus ihren eigenen Werken. Zeitflucht-Zuflucht-Zukunft werden Thema sein und natürlich die Donau und ihr Wasser. Nach den Lesungen klingen die Abende noch bei gemütlicher Absacker-Atmosphäre aus \nPeter Langer liest aus seiner Biographie Geschichten mit und von der Donau.\n‚Ein persönliches Lesebuch zu einigen wichtigen Abschnitten der süddeutschen Zeitgeschichte und eine interessante Bilanz eines aktivistisch engagierten Ulmer Lebens an der Donau.‘\n„All das war Geschichte. Nun wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen.“ \nPeter Langer ist 1950 in Heidelberg geboren. Er studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Heidelberg. Durch diverse Studienreisen seit Ende der 80er Jahre wurde er zum Kenner der politischen und kulturellen Szene der Donauländer. Er war Gründer und Leiter des Kulturzentrums ROXY in Ulm und ist Dozent für Kulturmanagement\, Kulturgeschichte und europäische Studien des Donauraums.\nVon 1998 bis 2010 war er künstlerischer Leiter des Internationalen Donaufests Ulm/Neu-Ulm\, das auf seine Initiative zurückgeht. Er baute das donau.büro.ulm\, eine Projekt- und Entwicklungsagentur für die politische\, kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Südosteuropa\, auf und leitete es bis 2010. 2008 gehörte er zum Gründerkreis der Europäischen Donau-Akademie in Ulm\, in deren Leitung er bis heute tätig ist. Seit 2017 ist er Gast-Professor an der Wirtschaftsuniversität Bukarest.\nLangers Verdienste um die Zusammenarbeit im europäischen Donauraum fand 2008 seine Würdigung durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.\nSeit dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 organisiert Langer mit Partnerorganisationen Solidaritätsveranstaltungen für die ukrainischen Flüchtlinge in der Region Ulm. Seit März 2023 unterrichtet er ukrainische Schüler*innen in Deutsch und Gesellschaftskunde am Schubart-Gymnasium in Ulm.
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