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SUMMARY:Pécs – eine Reise wert
DESCRIPTION:Themenzelt „Europäische Geschichte“ \nEntdecken Sie die kulturelle Vielfalt des Donauraums! Das Donauschwäbische Zentralmuseum und die Kulturreferentin für den Donauraum bieten täglich im Themenzelt „Europäische Geschichte“ ein Programm zum Mitmachen\, Zuhören und Genießen\, Kennenlernen und Erleben. \nPécs – Eine Reise wert  \nDie Regionalhauptstadt Pécs / Fünfkirchen gilt in Ungarn als die stimmungsvollste Stadt des Landes. Das historische Zentrum gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe\, weil sich hier römerzeitliche Denkmäler in ungewöhnlicher Dichte finden. Zum Charme der Stadt tragen auch die Bauwerke aus der osmanischen Zeit und der Österreichisch-Ungarischen Monarchie bei. \n  \nDer Tourismusverband Pécs stellt seine Stadt vom 5. bis 7. Juli in unserem Zelt vor. Darüber hinaus findet täglich um 17 Uhr eine Weinprobe statt.  \n 
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SUMMARY:Tausend und ein Morgen
DESCRIPTION:Romanperformance mit Ilija Trojanow & den Brüdern Wladigeroff \n„Geschichte ist das\, was anders verlaufen hätte müssen.“\nGOG (die KI aus Tausend und eine Nacht) \nMit großer Erzähllust nimmt Ilija Trojanow das Publikum auf die Zeitreisen seiner Protagonistin Cya mit. Sie ist eine ‚Chronautin‘\, die aus einer utopischen Welt in die Vergangenheit reist\, um an Stellschrauben der Geschichte zu drehen und so den Lauf der Dinge rückwirkend ins Positive zu wenden. Inspiriert von einer friedlichen und selbstbestimmten Gesellschaft der fernen Zukunft\, in der sie lebt\, reist sie als Raumzeitreisende in fremde Welten und vergangene Zeiten\, landet einmal im 18. Jahrhundert bei Piraten in der Karibik\, sucht dann einen Ausweg aus dem religiösen Fanatismus einer indischen Großstadt in einer Zeit\, die von uns aus gesehen noch nicht war\, findet sich unter Spionen bei den Olympischen Spielen 1984 in Sarajewo wieder und taucht beherzt in die Wirren der Russischen Revolution um 1917/18. \nIlija Trojanow entwirft mit seiner bildreichen Sprachkraft\, den immer wieder aufkreuzenden philosophischen Sinninseln und seinem trocknen Humor ein modernes Epos\, das alle Grenzen überwindet\, Raum und Zeit ausleuchtet und einen frischen\, zuversichtlichen Blick in die Zukunft wagt. In seiner ‚viersätzigen Komposition‘ erfindet er den utopischen Roman neu. Ein Roman\, der von der unerschöpflichen Kraft unseres Denkens erzählt. \nAuf der musikalischen Romanperformance wird Trojanow von den Brüdern Alexander & Konstantin Wladigeroff begleitet\, die uns mit ihrer vielseitigen musikantischen Spielweise von Volksweisen über die Klassik bis hin zum Jazz einen Raum öffnen\, der uns spielerisch leicht in diese Zeitraumreise mitnehmen wird. \nIlija Trojanow\, geb. 1965 in Sofia\, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland. 1972 zog die Familie weiter nach Kenia. Unterbrochen von einem vierjährigen Deutschlandaufenthalt lebte er bis 1984 in Nairobi\, dann in Paris und München. Von 1984 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie in München. Dort gründete er den Kyrill & Method Verlag und den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Mumbai\, 2003 nach Kapstadt. Heute lebt er\, wenn er nicht reist\, in Wien. Seine bekannten Romane wie z.B. ›Der Weltensammler‹ und ›Macht und Widerstand‹ sowie seine Reisereportagen wie ›An den inneren Ufern Indiens‹ sind gefeierte Bestseller und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zuletzt erschienen bei S. Fischer der literarisch-politische Essay ›Nach der Flucht‹ und der Roman ›Doppelte Spur‹. http://www.trojanow.de/ \nDie Brüder Alexander und Konstantin Wladigeroff wurden als Zwillinge im Jahr 1978 in Sofia geboren. Sie führen die musikalische Tradition ihrer Familie fort. Ihr Großvater ist der berühmte bulgarische Komponist Pantcho Wladigeroff (1899 – 1978). Ihr Vater\, Alexander P. Wladigeroff (1933 – 1993)\, war ebenfalls ein renommierter Komponist und Dirigent. Die Mutter der beiden Velitschka Chobanova-Wladigerova ist Schauspielerin.\nMit neun Jahren begannen die Brüder auf der Trompete und der Klarinette zu spielen\, um sich später ganz für den musikalischen Weg zu entscheiden. Inzwischen leben beide in Wien und treten in ganz Europa mit ihren Programmen auf. www.wladigeroff.com \nMusik: Alexander & Konstantin Wladigeroff \nModeration: Klaus Zeyringer \nEintritt:\nAbendkasse: 16.- Euro/ermäßigt: 10\,- Euro\nVorverkauf: 14\,- Euro/ermäßigt: 8\,- Euro \nTickets gibt es online über Ulmtickets oder im Stadthaus Ulm.
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SUMMARY:Nachwasser
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm\, der Ulmer Lyriksommer und das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) präsentieren: Lesung und Gespräch mit Frieda Paris \nWas ein Gedicht sein kann? Alles. Mit ‚Nachwasser‘ stellt die gebürtige Ulmerin Frieda Paris ein berührendes Debüt vor\, feinsinnig und poetisch\, durchlässig\, tiefschichtig\, auffächernd. Hier schreibt eine Schreibende\, die den Einflüsterungen ihrer Wortmütter ebenso lauscht wie denen eines Vogels\, der auf ihrer Schreibschulter ein Nest gebaut hat. Der Text lässt seine Leserinnen und Leser an der Entstehung eines langen Gedichts teilhaben\, nimmt sie mit an den Schneidetisch\, wo alles zusammenfindet: gestrandetes Poesiegut\, Tränensalz\, Wörter der Kindheit – und Zettelrückseiten aus dem Nachlass der großen Wortmutter Friederike Mayröcker. Unbeirrt legt die Autorin Sätze für sich und die Lesenden auf die Kante des Tischs\, hin zu einem einzigen lebenslangen Satz\, in der Hoffnung\, er möge – irgendwann – auf jemanden zuhalten. \n„Man muß sich »Nachwasser« vorstellen wie Chris Markers Filmessay »Sans Soleil« – mit ruhiger Stimme vorgelesene Briefe\, während die Schauplätze wechseln\, von Wien nach Hokkaido\, zurück in die Kindheit in Süddeutschland\, vom Schnee zum Sand\, und darüber die Schrift\, in der Schwebe.“– Marcel Beyer \nFrieda Paris\, MA of Arts\, geboren 1986 in Ulm. Abitur und Gesellin zur Damenschneiderin in Wald. Seit 2010 lebt sie in Wien. Dort studierte sie Theater\,- Film- und Medienwissenschaften sowie Sprachkunst. Paris entwickelt Hörspiele (zuletzt »HERZBEFELLT\, ein Nachrufen«) und Gedichte\, immer nah am Material. Finalistin beim 28. Open Mike. \nModeration: Silke Knäpper\nAm Klavier: Bernhard Sinz \n  \n       
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SUMMARY:Literarischer Absacker - Mord beim Donaufest
DESCRIPTION:Autorinnen & Autoren aus Ulm und Umgebung lesen aus eigenen Werken \nZum Ausklang des Donautages gibt es wieder die altbewährten Absackerlesungen in Kooperation mit dem Künstlerhaus Ulm. Autorinnen und Autoren aus Ulm und Umgebung lesen an fünf Abenden eine halbe Stunde aus ihren eigenen Werken. Zeitflucht-Zuflucht-Zukunft werden Thema sein und natürlich die Donau und ihr Wasser. Nach den Lesungen klingen die Abende noch bei gemütlicher Absacker-Atmosphäre aus. \nHelmut Gotschy liest aus seinem gleichnamigen Schwaben Krimi\nDas Ulmer Donaufest wird zur Bühne menschlicher Abgründe. Zehn Tage\, ein Fest und ein Mord. In Ulm ist das Donaufest in vollem Gange. Ein kultureller Höhepunkt jagt den nächsten\, bis ein Grillstandbetreiber aus der Donau geborgen wird\, getötet mit zahlreichen Messerstichen. Kommissar Bitterle und sein Team von der Ulmer Mordkommission machen sich auf die Suche nach dem Täter\, doch um ihn zu fassen\, bleiben ihnen nur wenige Tage – dann ist das Fest vorbei und der Mörder womöglich bereits über alle Berge … \nHelmut Gotschy\nNach über drei Jahrzehnten erfolgreichen Musikinstrumentenbaus wechselte Helmut Gotschy zur Schriftstellerei. Neben seinen Kriminalromanen hat er ein Fachbuch über Instrumentenbau\, zwei autobiografisch angelegte Romane und einen Kurzgeschichtenband veröffentlicht. https://www.helmut-gotschy.de \n 
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SUMMARY:Tesla oder die Vollendung der Kreise
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm und das Haus der Nachhaltigkeit (HdN Neu-Ulm) präsentieren: Lesung und Gespräch mit Alida Bremer\n \nNikola Tesla (1856-1943) war ein Wissenschaftler und Visionär kroatischer Heimat\, serbischer Herkunft und amerikanischer Staatsbürgerschaft. Aber vor allem: Kosmopolit und Humanist. Auch wenn er die Elektrizitätswelt revolutionierte und die Grundlage für moderne nachhaltige Energieerzeugung\, Radiofunk\, drahtlesende Kommunikation legte\, blieb Tesla zu seinen Lebzeiten ein missverstandenes Genie. Alida Bremer erzählt überzeugend und spannend nicht nur Teslas\, sondern vor allem die Lebensgeschichte von Dr. Ante Matijača\, der wie Tesla seine Heimat im „Osten“ durch eine neue Heimat im „Westen“ ersetzte. Die Folgen der Kolonialisierung der Westbalkanvölker durch die KuK Monarchie und die bloße Tatsache ihrer Herkunft haben einen entscheidenden Einfluss auf das „amerikanische“ Leben beider. \nEin Roman über die Sehnsucht nach Veränderung und Klarheit für das eigene Leben\, nach dem Aufbruch in eine bessere Zukunft und friedvolle Menschheit und die Enttäuschung darüber\, dass uns die Vergangenheit immer wieder einholt. \nÜber Autorin: Alida Bremer\, Dr. phil.\, geboren 1959 in Split/Kroatien. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft\, Romanistik\, Slawistik und Germanistik in Belgrad/Serbien\, Rom/Italien\, Münster und Saarbrücken/Deutschland. Promotion im Fach Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Saarbrücken. Freie Autorin und Übersetzerin. Lebt in Münster. \nhttps://www.alida-bremer.de/ \nModeration: Florian Arnold\nEs liest: Gunther Nickles
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SUMMARY:Literarischer Absacker - Briefmeere
DESCRIPTION:Autorinnen & Autoren aus Ulm und Umgebung lesen aus eigenen Werken \nZum Ausklang des Donautages gibt es wieder die altbewährten Absackerlesungen in Kooperation mit dem Künstlerhaus Ulm. Autorinnen und Autoren aus Ulm und Umgebung lesen an fünf Abenden eine halbe Stunde aus ihren eigenen Werken. Zeitflucht-Zuflucht-Zukunft werden Thema sein und natürlich die Donau und ihr Wasser. Nach den Lesungen klingen die Abende noch bei gemütlicher Absacker-Atmosphäre aus. \nMarco Kerler liest aus fiktiven Liebesbriefen\, die weit mehr sind als das. Der Hörer wird sich in den Wellen aus Lyrik und Prosa verlieren.\n„Ich sehe mir die Landkarte an und spure den Flussverlauf nach. Ich habe es sehr oft getan und könnte ihn blind aufs Blatt zeichnen. Ich sollte\, anstatt mit meinem Namen\, mit ihm unterschreiben. Nur ein paar Schwünge und am Ende das Meer. Wie würde das aussehen\, unter dem Mietvertrag?“ \nMarco Kerler\nDer Lyriker Marco Kerler wurde 1985 in Ulm geboren\, wo er bis heute lebt\, arbeitet und wirkt. Gelegentlich trifft man ihn dort an öffentlichen Plätzen an\, um für Passanten auf seiner Schreibmaschine Gedichte zu verfassen. In der make-up presse\, die er 2021 gründete\, gibt er von Hand gesetzte Lyrikbände heraus. Zuletzt erschienen von ihm im Jahr 2022 der Band “Gewesen” bei der Corvinus Presse in Berlin\, sowie das Bilderbuch „Der große Bär stapft durch den Wald” in der edition dreiklein aus Blaubeuren. Weitere Infos: www.marcokerler.de
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SUMMARY:Die verschissene Zeit - Nichts gehört niemanden
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm und die VH Ulm präsentieren: Lesung und Gespräch mit BARBI MARKOVIĆ& BOJAN SAVIĆ OSTOJIĆ \nZwei Autoren aus Belgrad\, deren Kindheit und Erwachsenwerden stark von den Jugoslawienkriegen der 90er Jahre geprägt waren\, bezeugen in ihren heftigen\, aber humorvollen Geschichten die Macht von Sprache und Literatur. Das Schreiben und Lesen von Büchern erweist sich in einer Zeit\, die wie eine „ewige Nacht“ erscheint\, als Zufluchtsort\, aber auch als Orte des Widerstands und neuer Möglichkeiten. \nBei Barbi Markovic wird der Fokus auf ihrem Poproman »Die verschissene Zeit« liegen und Bojan Savic Ostojic hat das Buch »Nichts gehört niemandem« im Gepäck. \nIm Gespräch mit den beiden Autoren und dem Publikum soll es um die Lebenserfahrung und eine kreative Umsetzung in einem prägenden Zeitabschnitt gehen. Wie ist es möglich\, den Zerfall einer Gesellschaft mitzuerleben und daran nicht zu zerbrechen? \nÜber die Autorin und den Autor:\nBarbi Markovic (geb. 1980) in Belgrad\, studierte Germanistik\, lebt seit 2006 in Wien. 2009 machte Marković mit dem Thomas-Bernhard-Remix-Roman „Ausgehen“ Furore. 2016 erschien der Roman „Superheldinnen“\, für den sie den Literaturpreis Alpha\, den Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises sowie 2019 den Priessnitz-Preis erhielt. 2017 las Barbi Marković  beim Bachmann-Preis. Zahlreiche Kurzgeschichten\, Theaterstücke und Hörspiele. 2023 erhielt Barbi Marković den Kunstpreis Berlin für Literatur. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen: „Die verschissene Zeit“ (2021) und „Minihorror“ (2023). Leipziger Buchpreis 2024 für „Minihorror“. Carl-Amery-Literaturpreis 2024 für ihr literarisches Schaffen.\nhttp://barbimarkovic.com/ \nBojan Savić Ostojić (geb.1983) ist ein serbischer Schriftsteller und Dichter. Er hat mehrere Gedichtbände\, Fragmentsammlungen\, die Novelle Punkt (in deutscher Übersetzung: Punkt\, Edition Taberna Kritika\, Bern\, 2023) sowie die Romane Nema oaze (Dt. Es gibt keine Oase)\, Nichts gehört niemandem und Vreme vode ( Dt. Die Zeit des Wassers). Er übersetzt aus\ndem Französischen\, singt in der Band Klot und lebt in Belgrad.\nhttps://www.eta-verlag.de/book-author/bojan-savic-ostojic/ \nModeration: Dr. Davor Beganović\nEs liest: Ursula Berlinghof \n     
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SUMMARY:Literarischer Absacker - Ada
DESCRIPTION:Autorinnen & Autoren aus Ulm und Umgebung lesen aus eigenen Werken \nZum Ausklang des Donautages gibt es wieder die altbewährten Absackerlesungen in Kooperation mit dem Künstlerhaus Ulm. Autorinnen und Autoren aus Ulm und Umgebung lesen an fünf Abenden eine halbe Stunde aus ihren eigenen Werken. Zeitflucht-Zuflucht-Zukunft werden Thema sein und natürlich die Donau und ihr Wasser. Nach den Lesungen klingen die Abende noch bei gemütlicher Absacker-Atmosphäre aus. \nFee Katrin Kanzler liest die Erzählung »Ada« aus ihrem 2025 erscheinenden Buch »Ameisenschnee«.\nAda\, die desillusionierte\, glatzköpfige Protagonistin des Textes\, sieht sich mit einer seltsamen Superkraft ausgestattet: »Die Energie\, die andere Körper ins Haareproduzieren\, ins Stoffwechseln\, ins geistige Gleichgewicht stecken\, fließt bei ihr anderswohin. Manchmal glaubt sie\, das metaphysische Donnergrollen zu hören\, wenn sie wieder zugeschlagen hat.« Ob ihre außergewöhnliche Fähigkeit jedoch zur Weltrettung taugt oder genau das Gegenteil bewirkt\, muss Ada erst zähneknirschend herausfinden. \nFee Katrin Kanzler\ngeboren 1981 in Ulm\, studierte Philosophie und Anglistik in Tübingen und Stockholm. Sie wurde ausgewählt für das Treffen junger Autor*innen\, war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses\, erhielt den Förderpreis für Literatur der Stadt Ulm und ein Jahresstipendium für Literatur vom Land Baden-Württemberg. Ihr Roman »Die Schüchternheit der Pflaume« (Frankfurter Verlagsanstalt\, 2012) war für den »aspekte«-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt des ZDF nominiert. 2016 erschien ihr Roman »Sterben lernen« (Frankfurter Verlagsanstalt). Im Frühjahr 2025 veröffentlicht sie im Ulmer danube books Verlag einen Band mit Erzählungen. Sie ist auch bildkünstlerisch tätig.
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SUMMARY:Ost und West - Die ewige Kluft?
DESCRIPTION:Fotocredits: Appolonia Teressa Bitzam\, Ema Bednarž\, Mardiana Sani\, Stella Kager\, Ali el Baya\nDas Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm und das Donauschwäbische Zentralmuseum präsentieren: Podiumsdiskussion über die Spaltung von Ost und West \nErst seit dem 19. Jahrhundert wird\, mit der zunehmenden Mobilität auf dem Wasser\, die Donau als Ganzes betrachtet. Bis dahin wurde sie als obere (westliche) und untere (östliche) Donau wahrgenommen. In der Antike trug der Fluss sogar unterschiedliche Namen: Danubius und Ister. \nHeute sind alle geografischen Hindernisse überwunden und das Bedürfnis nach Verbindung wächst. Trotzdem wird die Beziehung zwischen den Donauländern und ihren Bewohnern immer noch von der Kluft zwischen „Ost“ und „West“ geprägt. Eine Kluft\, die die globale politische Spaltung widerspiegelt. Insbesondere eine der grundlegenden Erfahrungen der Gegenwart: das Fremdsein … \nWer spaltet wen? Und warum? Was kann getan werden? Wie erleben Schriftsteller*innen und Übersetzer*innen\, deren Auftrag es ist\, Verbindungen und Annäherungen zu schaffen\, diese Kluft? \nInsbesondere wird auf das Buch „Europas geteilter Himmel. Warum der Westen den Osten nicht versteht“ von Norbert Mappes-Niediek verwiesen\, dessen Übersetzung aus dem Deutschen dieses Jahr in Bosnien und Herzegowina und in Serbien erscheint. \nMit Alida Bremer (Moderation)\, Norbert Mappes-Niediek\, Dana Grigorcea\, Barbi Markovic und Bojan Savic Ostojic
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SUMMARY:Poesie als Rebellion
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm\, der Ulmer Lyriksommer\, das Museum Ulm und die kunsthalle weishaupt präsentieren: Katalin Ladik: Klangpoesie-Performance mit Gespräch \nEine der herausragenden Stimmen (Ost-)Europas – die Poetin und Künstlerin Katalin Ladik – ist zum ersten Mal zu Gast in Ulm! \nKatalin Ladik wuchs zweisprachig – Ungarisch und Serbisch – im multikulturellen Novi Sad in Jugoslawien auf. Der Status der Frau in der sozialistischen Gesellschaft\, Mythologie als solche\, sowie die internationalen Praktiken der Neo-Avantgarde waren ihre Ausgangspunkte für ein Gesamtwerk\, das an der Schnittstelle von Poesie\, visueller Kunst\, Klangkunst und Bewegung entstand. Radikal\, provokativ und innovativ brach Ladik die Tabus des Sozialismus\, hinterfragte und forderte die Grenzen der Genres heraus und erweiterte ständig das Feld der (Ausdrucks-)Freiheit. Ihr Opus umfasst geschriebene Gedichte\, Laut- und visuelle Gedichte\, Collagen\, Konzept-Fotografie\, Schallplatten\, Performances und Happenings. \nIhre eigene Stimme und ihr Körper sind ihre wichtigsten Mittel und Instrumente. Katalin Ladiks Performances\, die sie seit den siebziger Jahren bis heute gibt\, nehmen einen besonderen Platz in der Weltgeschichte der Performancekunst ein. \nLadiks Retrospektive Ausstellung „Oooooooo-pus“ befindet sich derzeit auf einer Europatournee. \nSeit 1992 lebt Katalin Ladik in Budapest. \nBegrüßung: Dr. Stefanie Dathe \nModeration: Christiane Wachsmann \nÜbersetzung aus dem Ungarischen: Esther Siegmund-Heineke \nBitte seien Sie rechtzeitig am Veranstaltungsort\, da die Besucherzahl auf 45 Personen begrenzt ist. \nDas Programm wurde mit Unterstützung des Petőfi-Literaturfonds\, Budapest\, und der Baden-Württemberg Stiftung realisiert. \nIn Kooperation mit dem Liszt Institut Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart und mit freundlicher Unterstützung der Péter Horváth Stiftung \n  \n     \n 
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SUMMARY:Literarischer Absacker - Wohin die Flüsse führen
DESCRIPTION:Autorinnen & Autoren aus Ulm und Umgebung lesen aus eigenen Werken \nZum Ausklang des Donautages gibt es wieder die altbewährten Absackerlesungen in Kooperation mit dem Künstlerhaus Ulm. Autorinnen und Autoren aus Ulm und Umgebung lesen an fünf Abenden eine halbe Stunde aus ihren eigenen Werken. Zeitflucht-Zuflucht-Zukunft werden Thema sein und natürlich die Donau und ihr Wasser. Nach den Lesungen klingen die Abende noch bei gemütlicher Absacker-Atmosphäre aus. \nSilke Knäpper liest aus ihrem Roman „Im November blüht kein Raps“\nHanne und Ruben begegnen sich auf dem Notting Hill Carnival in London. Sie verbringen den Abend miteinander und den folgenden Morgen an der Themse. Er erzählt ihr von seiner Jugend in Sarajewo. Es hätte auch eine Jugend in London sein können. Wäre er damals nur bei seinem englischen Vater geblieben und nicht mit seiner Mutter nach Bosnien zurückgekehrt\, als das Heimweh sie quälte. Dann wäre ihm der Krieg erspart geblieben.\n„Eigentlich\, sagte er\, sind wir doch alle eins. Er schaute gedankenverloren auf den Fluss. Durch Sarajewo fließt die Miljacka\, sagte er\, früher sei er mit seiner Mutter oft an ihrem Ufer entlanggegangen. Als kleiner Junge habe er sich immer gefragt\, wo all die Flüsse hinführten. Die Miljacka zum Beispiel\, sagte er\, die fließt in die Bosna\, und die Bosna in die Donau\, und die Donau ins Schwarze Meer.“ \nSilke Knäpper\nGeboren 1967 in Ulm\, studierte Germanistik\, Romanistik und Anglistik in Wien\, Freiburg\, Paris und Köln. Lehrtätigkeiten im In- und Ausland\, u.a. an der Arts Educational School in London. Im Verlag Klöpfer &Meyer erschienen die drei Romane Im November blüht kein Raps\, Hofkind und Das Lieben der Anderen; bei KaWe8 die Erzählung Egal\, wo man aufwacht. Silke Knäpper ist Mitglied im PEN Deutschland\, im VS Baden-Württemberg und in der Meersburger Autorenrunde. 2022/2023 war sie die Co-Leitung des Literarischen Forums Oberschwaben in Wangen im Allgäu.
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LOCATION:Künstlerhaus Ulm\, Grüner Hof 5\, Ulm\, 89073\, Deutschland
CATEGORIES:Literatur
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SUMMARY:Lesung: karpatenflecken. donauwellen.
DESCRIPTION:Teil des Programms zum Kunstprojekt „Geheimnisvoll“  \nEine Lesung von und mit Thomas Perle \nDrei Frauen aus drei verschiedenen Generationen werden über politische\, geographische und sprachliche Grenzen hinweg durch die Geschichte getrieben. Eine europäische Familiengeschichte über die ersten Kolonisten in den Waldkarpaten\, über die Weltkriege\, Flucht und Vertreibung und die Hoffnung auf ein neues Leben im Westen. Die Donau fließt seit Jahrtausenden dahin und beobachtet uns Menschen. Von Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer schaut die Flüssin. Sinniert\, sie kommentiert\, was wir an ihren Ufern\, in ihren Fluten treiben. \nWas verbindet ein fast eintausend Jahre altes Nonnenkloster mit einem Jugendstilpalast von 1909? Beide gehörten zu den mysteriösen Orten\, die im Projekt „Geheimnisvoll“ vorgestellt\, in einer künstlerischen Performance bearbeitet und so der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden. Welche Geheimnisse die alte Fleischhauerei in Ebensee und die Tunnel von Peterwardein bargen\, erfahren die Besucher im Themenzelt. Zwischen 2022 und 2024 entstand ein internationales Kunstprojekt\, bei dem KünstlerInnen und Jugendliche aus fünf Städten des Donauraums – darunter vier Kulturhauptstädte Europas – zusammengearbeitet haben. Das Projekt „Mysterious“ griff dabei bewusst auf neue Methoden und Formate wie Co-Creation zurück. Die Ergebnisse der temporären Künstlertreffen in den europäischen Kulturhauptstädten des Donauraums– in Novi Sad (RS)\, Veszprém (HU)\, Timișoara (RO) und Bad Ischl (AT) werden auf dem Donaufest präsentiert. \nIn den Projektwochen haben junge KünstlerInnen aller Kunstdisziplinen gemeinsam mit einheimischen Jugendlichen besonders attraktive\, aber wenig bekannte\, vergessene oder schwer zugängliche Orte erkundet und gemeinsam in einer künstlerischen Performance bearbeitet. Gesucht und gefunden wurden dabei besondere Orte mit ihren verborgenen Geschichten\, Legenden oder historischen Ereignissen. Im Themenzelt werden sowohl die einzelnen Orte wie das Tunnelsystem von Peterwardein in Novi Sad\, der Stefania-Palast in Temeswar\, die Margareten-Ruine in Veszprém oder die alte Fleischhauerei in Ebensee vorgestellt. Die anwesenden Künstler kommen mit den BesucherInnen ins Gespräch und berichten über ihre Erfahrungen im Projekt. \nKooperationspartner: Kulturreferentin für den Donauraum am DZM\, Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gGmbH\, Baden-Württemberg Stiftung\, Ministerium für Wissenschaft\, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
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LOCATION:Themenzelt Europäische Geschichte\, Donauufer\, Ulm\, 89073\, Deutschland
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SUMMARY:Die nicht sterben
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm und Kultur auf Stufen präsentieren: Die nicht sterben – Lesung & Gespräch mit Dana Grigorcea \nJa\, mutig sind die Menschen nur mit den Schwachen\, den Mächtigen aber setzen sie nichts entgegen. Ist das gerecht?“ (Die nicht sterben\, Seite 177) \nB. ist ein Ort in den Bergen\, an der Grenze zu Transsilvanien. Ein Kurort\, der schon bessere Zeiten gesehen hat\, damals\, in der Ära der Diktatur Ceausescus. Inzwischen ist der Kommunismus Vergangenheit und postkommunistische Schwermut hat sich breit gemacht. Die Menschen\, die noch geblieben sind\, versuchen die Vergangenheit zu vergessen\, während sie ihr nachweinen und sind gern bereit aus den Verlockungen des westlichen Kapitalismus Profit zu schlagen. \nB. ist auch der Ort\, an dem eine junge Bukarester Malerin zurückkehrt\, nachdem sie ihr Kunststudium in Paris abgeschlossen hat. Der Ferienort ihrer Kindheit\, in dem sie mit ihrer Familie unbeschwerte Sommerfrische-Zeiten erlebt hat in der erst enteigneten\, dann wieder zurückerstatteten Villa. Inzwischen ist B. der Malerin fremd geworden. Ihr fällt die Armut und Hoffnungslosigkeit auf. Vetternwirtschaft\, Korruption und Betrug sind immer noch an der Tagesordnung.  Sie müsste nicht bleiben\, doch da entdeckt sie eine geschändete Leiche in der Familiengruft. Neben dem Grab von Vlad dem Pfähler\, einem Vorfahr\, dessen Blut auch in ihren Adern fließt und dem sie nach und nach auf vampireske Weise verfällt.  Sie will die Geschichte des grausamen Fürsten erzählen. Erinnerung und Zeiten geraten durcheinander und sie befürchtet\, dass sie die Reihenfolge der Geschehnisse verwechseln könnte\, aber dann wird klar: „dass jegliche Reihenfolge einen Sinn ergibt\, da es nicht um Ursache und Wirkung geht\, sondern nur um eines: Schicksal.“ Mit ungeheurer Sprachkraft überzeugen in Dana Grigorceas Roman „Die nicht sterben“ dokumentarische Passagen\, Mythos\, Fantasie\, Ironie und eine pointierte Gesellschaftsanalyse. \nGelesen wird in mehreren Sprachen. \nDana Grigorcea\, geboren 1979 in Bukarest\, studierte Deutsche und Niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel. 2015 wurde sie beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Nach Jahren in Deutschland und Österreich lebt sie mit Mann und Kindern in Zürich.\nhttps://www.grigorcea.ch/ \n 
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SUMMARY:Literarischer Absacker - Lebensstrom
DESCRIPTION:Autorinnen & Autoren aus Ulm und Umgebung lesen aus eigenen Werken \nZum Ausklang des Donautages gibt es wieder die altbewährten Absackerlesungen in Kooperation mit dem Künstlerhaus Ulm. Autorinnen und Autoren aus Ulm und Umgebung lesen an fünf Abenden eine halbe Stunde aus ihren eigenen Werken. Zeitflucht-Zuflucht-Zukunft werden Thema sein und natürlich die Donau und ihr Wasser. Nach den Lesungen klingen die Abende noch bei gemütlicher Absacker-Atmosphäre aus \nPeter Langer liest aus seiner Biographie Geschichten mit und von der Donau.\n‚Ein persönliches Lesebuch zu einigen wichtigen Abschnitten der süddeutschen Zeitgeschichte und eine interessante Bilanz eines aktivistisch engagierten Ulmer Lebens an der Donau.‘\n„All das war Geschichte. Nun wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen.“ \nPeter Langer ist 1950 in Heidelberg geboren. Er studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Heidelberg. Durch diverse Studienreisen seit Ende der 80er Jahre wurde er zum Kenner der politischen und kulturellen Szene der Donauländer. Er war Gründer und Leiter des Kulturzentrums ROXY in Ulm und ist Dozent für Kulturmanagement\, Kulturgeschichte und europäische Studien des Donauraums.\nVon 1998 bis 2010 war er künstlerischer Leiter des Internationalen Donaufests Ulm/Neu-Ulm\, das auf seine Initiative zurückgeht. Er baute das donau.büro.ulm\, eine Projekt- und Entwicklungsagentur für die politische\, kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Südosteuropa\, auf und leitete es bis 2010. 2008 gehörte er zum Gründerkreis der Europäischen Donau-Akademie in Ulm\, in deren Leitung er bis heute tätig ist. Seit 2017 ist er Gast-Professor an der Wirtschaftsuniversität Bukarest.\nLangers Verdienste um die Zusammenarbeit im europäischen Donauraum fand 2008 seine Würdigung durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.\nSeit dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 organisiert Langer mit Partnerorganisationen Solidaritätsveranstaltungen für die ukrainischen Flüchtlinge in der Region Ulm. Seit März 2023 unterrichtet er ukrainische Schüler*innen in Deutsch und Gesellschaftskunde am Schubart-Gymnasium in Ulm.
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SUMMARY:Finissage zum Projekt „Geheimnisvoll“
DESCRIPTION:Teil des Programms zum Kunstprojekt „Geheimnisvoll“  \nNeben Musik und guten Gesprächen liest der Kurator für Österreich\, Jakob Kinz\, Texte\, die an den einzelnen Orten entstanden sind. \nWas verbindet ein fast 1000 Jahre altes Nonnenkloster mit einem Jugendstilpalast von 1909? Beide gehörten zu den mysteriösen Orten\, die im Projekt „Geheimnisvoll“ vorgestellt\, in einer künstlerischen Performance bearbeitet und so der Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden. Welche Geheimnisse die alte Fleischhauerei in Ebensee und die Tunnel von Peterwardein bargen\, erfahren die Besucher im Themenzelt. Zwischen 2022 und 2024 entstand ein internationales Kunstprojekt\, bei dem KünstlerInnen und Jugendliche aus fünf Städten des Donauraums – darunter vier Kulturhauptstädte Europas – zusammengearbeitet haben. Das Projekt „Mysterious“ griff dabei bewusst auf neue Methoden und Formate wie Co-Creation zurück. Die Ergebnisse der temporären Künstlertreffen in den europäischen Kulturhauptstädten des Donauraums– in Novi Sad (RS)\, Veszprém (HU)\, Timișoara (RO) und Bad Ischl (AT) werden auf dem Donaufest präsentiert. \nIn den Projektwochen haben junge KünstlerInnen aller Kunstdisziplinen gemeinsam mit einheimischen Jugendlichen besonders attraktive\, aber wenig bekannte\, vergessene oder schwer zugängliche Orte erkundet und gemeinsam in einer künstlerischen Performance bearbeitet. Gesucht und gefunden wurden dabei besondere Orte mit ihren verborgenen Geschichten\, Legenden oder historischen Ereignissen. Im Themenzelt werden sowohl die einzelnen Orte wie das Tunnelsystem von Peterwardein in Novi Sad\, der Stefania-Palast in Temeswar\, die Margareten-Ruine in Veszprém oder die alte Fleischhauerei in Ebensee vorgestellt. Die anwesenden KünstlerInnen kommen mit den BesucherInnen ins Gespräch und berichten über ihre Erfahrungen im Projekt. \nKooperationspartner: Kulturreferentin für den Donauraum am DZM\, Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gGmbH\, Baden-Württemberg Stiftung\, Ministerium für Wissenschaft\, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg \n \n 
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SUMMARY:Sidy Thal – a schtikl
DESCRIPTION:Das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm\, das Theater Ulm\, die Kulturreferentin für den Donauraum am DZM\, das Deutschen Kulturforum östliches Europa und die Moses Mendelssohn Stiftung präsentieren: Eine szenische Lesung von und mit Thoma Perle sowie mit Christel Mayr\, Emma Lotta Wegner\, Jan Walter\, Thomas Perle\n \nAm 26. November 1938 explodierten während eines Auftritts der jüdisch-bukowinischen Sängerin Sidy Thal am Temeswarer Theater zwei Handgranaten im Saal. Ein antisemitischer Anschlag\, verübt von der rechtsextremen nationalistischen Bewegung der Legionäre\, bei dem vier Menschen starben und siebzig verletzt wurden. Ein Ereignis\, kaum bekannt in der Stadt\, dem sich Thomas Perle für das Deutsche Staatstheater Temeswar widmete. Das Stück SIDY THAL wurde dort in Kooperation mit dem Jüdischen Staatstheater Bukarest in der Regie von Clemens Bechtel im Rahmen der Kulturhauptstadt 2023 uraufgeführt. \nvergisst eine stadt?\nvergisst ein ort\njemals\nwas\neinmal\ngeschehen\ndort? \nschreibt sich\nein\nereignis\nschreibt sich\nschiebt sich\nschicht\num schicht \nein aufgeschichte \ndieser stadt. \nSIDY THAL a schtikl ist ein Fragment daraus\, das anlässlich des Internationalen Donaufestes in Ulm und Neu-Ulm im Theater Ulm präsentiert wird. \nSchauspielerInnen: u. a. Thomas Perle\, Jan M. Walter\nTrio Machandel: Jochen Anger (Klarinette)\, Markus Munzer–Dorn (Gitarre) und Yannick Sartorelli (Kontrabass) \nKooperationspartner: Kulturreferentin für den Donauraum am DZM\, Deutsches Kulturforum östliches Europa\, Moses Mendelssohn Stiftung und das Theater Ulm
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LOCATION:Podium Theater Ulm\, Herbert-von-Karajan-Platz 1\, Ulm\, 89073
CATEGORIES:Klassische Musik,Literatur
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