
Wovon wir reden, wenn wir von Flüssen reden?

Lesungen & Gespräch mit Franziska Füchsl (Österreich) und Faruk Šehić (Bosnien und Herzegowina)
Moderation: Florian L. Arnold & Udo Eberl
Lesung: Dr. Christian Katzschmann (Theater Ulm)
Büchertisch: Aegis
Eintritt frei
Flüsse spielen im Werk der österreichischen Schriftstellerin Franziska Füchsl ebenso wie in den Texten des bosnischen Autors Faruk Šehić eine besondere Rolle und gehören zu den zentralen Motiven ihres Schreibens. Sowohl der Fluss Müh, dem Füchsls neues Buch gewidmet ist, sowie die Una aus Šehićs kürzlich ins Deutsche übersetztem Roman, sind Nebenflüsse der Donau – der thematischen Leitachse des Internationalen Donaufests Ulm/Neu-Ulm. Zugleich ist die Prosa beider Autor:innen stark von lyrischen Formen geprägt, weshalb sie auch Gäste des Ulmer Lyriksommers sind.
Dem Publikum werden sich Füchsl und Šehić zunächst in getrennten Lesungen vorstellen, gefolgt von einem Gespräch unter der Moderation von Udo Eberl und Florian L. Arnold, Autoren und Kulturakteuren, die am Ulmer bzw. Neu-Ulmer Abschnitt des langen Donauufers leben und arbeiten.
„Mit verspieltem Gestus verwebt Füchsl Geologie und Geschichte. Ihr Text tastet sich an die Ränder des Sagbaren – dorthin, wo Flüsse sich verlieren und das Heimatliche in Metonymien zerfällt.“ Jury des Nature writing Award 2025
„Protagonist des Romans von Šehić erzählt in drastischen Worten von der Brutalität des Krieges und stellt seinen traumatischen Erinnerungen mit dem Bild der gleichgültig dahinfließenden Una die Wucht und Schönheit der Natur gegenüber.“ Sabine Tholund
In Kooperation mit: Ulmer Lyriksommer

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