
donau.pop.camp LIVE

Vom 3. bis 10. Juli 2026 wird Ulm erneut zum kreativen Hotspot für aufstrebende Musiker*innen aus dem Donauraum: Das donau.pop.camp, eingebettet in das Internationale Donaufest, versammelt sechs spannende Acts aus ganz Europa zu einer intensiven Woche voller Austausch, Coaching und neuer musikalischer Impulse.
Organisiert und kuratiert wird das Donau.pop.camp von der popbastion.ulm – einem zentralen Akteur der regionalen Popförderung und Teil des Stadtjugendring Ulm e.V. Mit ihrer Arbeit schafft die popbastion.ulm nachhaltige Strukturen für junge Musiker*innen, fördert Vernetzung und begleitet künstlerische Entwicklung weit über einzelne Projekte hinaus.
Mit dabei ist die rumänische Künstlerin „ROSE MAY“, die mit einer Mischung aus Hip-Hop, Rap und R’n’B überzeugt. Ihre Songs sind persönlich, international geprägt und zeigen eine junge Künstlerin, die längst über nationale Grenzen hinausdenkt und arbeitet.
Aus Österreich kommt „Kiiwi“, deren deutschsprachiger Elektro-Pop durch ehrliche, autobiografische Texte besticht. Zwischen Verletzlichkeit und Stärke thematisiert sie mentale Gesundheit und Selbstermächtigung – und trifft damit den Nerv einer jungen Generation.
Die lokale Perspektive bringt „BedBoiPaul“ aus Ulm ein. Sein Sound bewegt sich zwischen alternativem Rap, Indie-Pop und experimentellen Klangwelten. In seinem aktuellen Projekt „Vagabundo“ verarbeitet er persönliche Krisen und schafft Musik, die gleichermaßen roh wie verbindend wirkt.
Mit „Nachtkinder“ aus Nürnberg wird es atmosphärisch: Vier Musiker*innen erschaffen gemeinsam eine „dunkelbunte“ Klangwelt, die zwischen Melancholie und Intensität schwebt und das Publikum in ihren Bann zieht.
„Nice Inc.“ aus München sprengen Genregrenzen und liefern einen energiegeladenen Mix aus Punk, Grunge, Funk und Metal. Ihr kompromissloser „Math Punk“-Sound entfaltet vor allem live eine mitreißende Wucht zwischen Präzision und Ekstase.
Komplettiert wird das Line-up von „yanichka Nushi“ aus Bulgarien. Die junge Sängerin verbindet melancholischen Indierock mit druckvollen Arrangements und einer eindringlichen Stimme – und singt dabei in ihrer Muttersprache.
Neben den Konzerten steht beim donau.pop.camp vor allem der Austausch im Mittelpunkt: In Workshops und Coachings arbeiten die Teilnehmenden mit erfahrenen Coaches an Themen wie Songwriting, Performance, Producing, Bühnen- und Lichtdesign sowie Foto- und Videografie. Ergänzt wird das Programm durch Inputs zu Nachhaltigkeit, Awareness und mentaler Gesundheit.
Einblick in die Ergebnisse der Camp-Woche gibt es bei zwei Konzerten auf den Bühnen des Donaufests am Montag, 6. Juli, und Donnerstag, 9. Juli 2026.